Was kann man nach einer abgelaufenen COVID-19-Erkrankung tun, wenn man noch Beschwerden hat (Post-/Long Covid)?

Man hat COVID-19 überstanden, ist nicht mehr ansteckend, aber dennoch bestehen oftmals noch Beschwerden. Das können laut Robert Koch-Institut insbesondere

  • Ermüdungssyndrom, Müdigkeitserscheinungen
  • Merkstörungen
  • Gedächtnisprobleme oder Wortfindungsstörungen
  • Atemnot
  • Husten
  • Depression
  • erhöhte Entzündungswerte
  • neurologische oder gastrointestinale Symptome
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden

sein. Auch die Einschränkung des Geruchs- und Geschmacksinns wurde beobachtet. Manchmal können solche Symptome auch für mehrere Monate andauern und die Lebensqualität des Patienten entsprechend verringern.

Besonders Viren können aus Sicht der Neurologischen Integration nach einer abgelaufenen Infektion Signalstörungen hinterlassen, die zu Symptomen führen, wenn das Gehirn sie nicht selbst beheben kann. Diese Signalstörungen können Körpersysteme sowie Organe in ihrer Funktion beeinträchtigen. Diese Beobachtung hat Dr. Allan K. Phillips D.O. bereits vor 10 Jahren gemacht und entsprechende Behandlungsprotokolle entwickelt, um solche Signalstörungen gezielt aufspüren und beheben zu können.

Wie kann man sein Immunsystem stärken?

Das Immunsystem ist eines der wichtigsten Körpersysteme, das seit Beginn meiner Praxis vor 10 Jahren im Zentrum meines Therapiekonzepts steht.

Eine wichtige Aufgabe des Immunsystems ist es, uns vor unerwünschten Angriffen von z.B. Viren, Bakterien etc. zu schützen. Hierfür sind auch bestimmte Nährstoffe notwendig. Bei der Stärkung des Immunsystems kommt es aber auch auf eine gesunde Darmflora an, denn das Immunsystem und der Darm sind miteinander verbunden.

Im Folgenden möchte ich Ihnen exemplarisch einige Maßnahmen nennen, die man in Erwägung ziehen könnte, um sein Immunsystem zu stärken. Diese Maßnahmen sind in jedem Fall auf den Patienten individuell anzupassen. Dabei sind Merkmale des Patienten wie z.B. akute Beschwerden, Krankheitsgeschichte, Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme zu berücksichtigen, denn nicht alle Maßnahmen sind bei jedem Patienten sinnvoll.

  • Neurologische Integration: Das Immunsystem steht hier im Mittelpunkt der Behandlung: präventiv wie auch im akuten Fall.
  • Einnahme von Nährstoffen wie z.B. Vitamin C, Vitamin D und Zink
  • Einnahme von Vitalpilzen
  • Mikroimmuntherapie (homöopathische Botenstoffe des Immunsystems)
  • Regelmäßige Bewegung, z.B. moderater Ausdauersport
  • Ernährung: biologisch, basenüberschüssig, ballaststoffreich

Ich berate Sie gerne, auch telefonisch, sofern Sie bereits Patient bei mir sind.

Falls Sie ein neuer Patient sind, ist es aus Gründen der Sorgfalt notwendig, ein persönliches Erstgespräch zu führen, bei dem ich Sie kennenlernen kann. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin.